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Metis (Μῆτις, der kluge Rat) ist die erste Geliebte des Zeus. Sie ist die Tochter des Okeanos und der Tethys. Philosophisch steht Metis für die Wissensform Pate, die „praktisches, komplexes, implizites Wissen“ bezeichnet und als „Scharfsinn“ von den drei anderen Wissensformen episteme, techne und phronesis unterschieden wird.


GeschichteBearbeiten

Wie die Göttin Nemesis habe es auch Metis verstanden, sich in vielerlei Gestalten zu verwandeln und so Zeus längere Zeit zu widerstehen, als dieser sie zur Geliebten wollte. Zeus zeugte mit ihr schließlich die Athene, fraß die schwangere Metis aber auf, da ein Orakel ihm geweissagt hatte,das eine Tochter der Metis ihm ergeben wäre,jedoch ein Sohn ihn stürzen würde. Zeus gebar die Tochter, indem Hephaistos mit einem Hammer oder Doppelbeil auf den Kopf schlug, worauf dan Athene mit weit hallendem Schlachtruf, in voller Rüstung und mit ihrem spitzen Wurfspeer bewaffnet aus dem gespaltenen Kopf hervorsprang. Der Sohn mit dem Metis gleichzeitig schwanger war, blieb ungeboren ihn Zeus.

Metis war zu Zeit als sie lebte die meist wissende unter Menschen und Göttern. Dass Zeus Metis verschlungen hat, macht ihn somit selbst zum „Gott des klugen Rates“.

Metis half Zeus, seine Geschwister zu befreien, die Kronos verschlungen hatte, indem sie ihm ein Mittel (Salzwasser oder auch Wasser mit Senfpulver) gab, nach dessen Einnahme Kronos seine verschlungenen Kinder wieder erbrach.

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