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Polyphem im Film Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Polyphem ist ein Zyklop und der Sohn des Poseidon und der Meeresnymphe Thoosa.
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Kopf des Zyklopen Polyphem

Im Bann des ZyklopenBearbeiten

Der Zyklop nimmt Grover gefangen, als dieser auf der Suche nach Pan auf das goldene Fließ stößt.Er denkt Grover wäre eine Zyklopin (denn Grover verkleidet sich auch als Zyklopin damit er nicht gefressen wird) und will ihn heiraten. Percy und Annabeth besiegen ihn mit dem gleichen Trick wie Odysseus, indem sie Annabeth Tarnkappe benutzen und sich Niemand nennen. Polyphem glaubt, dass der gleiche Niemand wie damals in seiner Höhle ist.

Polyphem in der OdysseeBearbeiten

Die älteste Darstellung Polyphems findet sich in der Odyssee Homers. Nach diesem Epos lebte der Riese mit anderen Zyklopen an einer Küste, vor der in einiger Entfernung eine waldbedeckte Insel lag [2], auf der u.a. viele Ziegen lebten. Er wohnte abseits von den übrigen Zyklopen in einer Höhle und hütete Schafe und Ziegen. Erst in späteren Quellen wird Polyphems Aufenthaltsort mit dem Ätna Siziliens identifiziert. Odysseus landete während seiner Irrfahrten („Odyssee“) im Anschluss an den Trojanischen Krieg auf der Insel, fuhr mit einem seiner Schiffe hinüber zur Küste und betrat mit zwölf Gefährten Polyphems Höhle. Als der Kyklop seine Schafe in seine Behausung trieb und die Eindringlinge bemerkte, stellte sich Odysseus als schiffbrüchiger Grieche vor und bat um Bewirtung. Polyphem gewährte kein Gastrecht, sondern rollte einen Riesenfels vor den Ausgang und fraß zwei Gefährten des Odysseus. Als sich der Riese daraufhin schlafen legte, wagte der Anführer der Griechen nicht, ihn zu töten, da er auch mit Hilfe seiner Freunde den Stein nicht wegzuwälzen vermochte.

Am nächsten Tag verspeiste der Kyklop abermals Menschenfleisch, doch Odysseus servierte ihm anschließend starken Wein. Der betrunkene Riese wollte den Namen von Odysseus erfahren, der sich in listiger Vorsicht als „Outis“ (Οὖτις) bezeichnete (zu Deutsch Niemand, Keiner) – ein Wortspiel mit seinem wahren Namen. Als Polyphem in tiefen Schlaf gefallen war, blendeten ihn die gefangenen Griechen, indem sie ihm einen glühenden Pfahl in sein einziges, mitten auf der Stirn befindliches Auge (das „Zyklopenauge“) stießen. In seinem Schmerz schrie Polyphem die anderen Zyklopen herbei. Auf ihre Fragen rief er, Niemand habe ihn geblendet, Niemand habe versucht, ihn zu ermorden. Daraufhin kümmerten sich die anderen Zyklopen nicht weiter um ihn.

Als der Geblendete seine Schafe am nächsten Morgen zur Weide hinauslassen musste, tastete er alle ab. Odysseus und seine Gefährten konnten aus der Höhle entkommen, indem sie sich im Bauchfell der Schafe festklammerten. Odysseus verhöhnte von seinem Schiff aus den blinden Riesen, der ihn fast noch mit einem Felswurf getroffen hätte. Als Polyphem aus dem Munde Odysseus' dessen wahren Namen erfuhr, erinnerte er sich, dass der Seher Telemos ihn einst vor dem Verlust seines Auges durch den griechischen Helden gewarnt hatte. Der Riese betete daraufhin zu seinem Odysseus ohnehin feindlich gesinnten Vater Poseidon um Rache und bat darum, Odysseus nie wieder in seine Heimat zurückkehren zu lassen. So kam es zur zehnjährigen Irrfahrt des Odysseus, und nur durch das Eingreifen von Pallas Athene und Zeus kam der Irrende schließlich wieder heim.

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